RECYCLINGPAPIER

Natürlicher Druck auf 100% RecyclingpapierInformationen und Fakten über Recyclingpapier und Ökofarben aus nachwachsenden Rohstoffen! Mehr ...

HILFE / SUPPORT

DrucklexikonHier finden Sie Antworten zu Fragen über das Drucken und die Erstellung von Druckvorlagen! Weiter ...

ÖKOLOGISCHER STROM

Informationen über sauberen StromWir drucken mit sauberen Strom ohne Atomkraft und Kohle.
Mehr Informationen ...

Cyclus 100% Recyclingpapier

Cyclus Recyclingpapier

Sicher bestellen im DruckShop!

Sicher bestellen in unserem DruckShop
Info zu Sicherheit & Datenschutz

Datenanlieferung

Folgende Datenformate können
angeliefert werden:

Druckvorlagenformate

Gesunde Ernährung

Garantiert umweltfreundlich!

Umweltfreundliche Druckerei - 100% Recyclingpapier und Biofarben
Gendreck weg!
MakeFinance
TERRE DES FEMMES - Menschenrechte für die Frau e. V.
Umweltzeichen und Gütesiegel



Blauer Engel

Der Blaue Engel





Anforderungen
Der Blaue Engel zeichnet als weit verbreitetes Umweltzeichen Produkte aus, die innerhalb der gleichen Produktgruppe besonders umweltfreundlich sind und zudem hohe Ansprüche an Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie die Gebrauchstauglichkeit erfüllen. 1978 wurde der Engel zum ersten Mal vergeben und ist damit das älteste Umweltzeichen weltweit. Im Papierbereich bietet der Blaue Engel optimale Orientierung für eine umweltverträgliche Beschaffung technisch hochwertiger Papiere mit minimaler Schadstoffbelastung. Dabei werden vier Produktgruppen unterschieden: Recyclingpapiere RAL-UZ 14, Druck- und Pressepapiere überwiegend aus Altpapier RAL-UZ 72, Recyclingkarton RAL-UZ 56 sowie Hygiene-Papiere aus Altpapier RAL-UZ 5. Büropapiere entsprechend dem RAL-UZ 14 mit Blauem Engel bestehen zu 100 % aus Altpapier. Für ihre Herstellung müssen mindestens 65 % Altpapier der unteren, mittleren und krafthaltigen Sorten eingesetzt werden – bezogen auf den gesamten Faserstoffeinsatz. Diese Sorten machen als Haushaltssammelware einen Großteil des Altpapieraufkommens aus. Fertigungsausschuss aus der Papierfabrik gilt nicht als Altpapier, es sei denn er fällt bei der Papierherstellung aus 100 % Altfaserstoff an. Der Blaue Engel für Recyclingpapier verbietet den Einsatz von Chlor, optischen Aufhellern, halogenierten Bleichmitteln und weiteren Chemikalien. Kopierpapiere mit dem Engel sind nach DIN EN 12281:2003 geprüft und erfüllen die gleichen Anforderungen an ihre technische Eignung wie normgerechte Primärfaserpapiere. Die Emission von flüchtigen organischen Verbindungen beim Bedrucken von Papier mittels Laserdrucker oder Kopierer wird in den Kriterien des RAL-UZ 14 begrenzt. Die Lebensdauer der Recyclingpapiere für die Herstellung von Druckerzeugnissen erfüllt ebenfalls höchste Ansprüche (LDK 24-85 nach DIN 6738:1999).

Vergabe
Die Kriterien werden vom Umweltbundesamt in Kooperation mit Herstellern, Prüfinstituten, weiteren Fachleuten und Verbrauchervertretern erarbeitet. Die unabhängige Jury Umweltzeichen prüft und beschließt die Vergabegrundlagen. Die Vergabe erfolgt durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. RAL im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Weitere Informationen: www.blauer-engel.de






Euromargerite


EU-Umweltzeichen "Euromargerite"





Anforderungen
Das Umweltzeichen der Europäischen Union legt ähnlich wie der Nordische Schwan Grenzwerte für Energieverbrauch, Abwasserbelastung und Luftemissionen fest und zielt darauf, die durch den Einsatz gefährlicher Chemikalien bedingten Umweltschäden und –risiken zu reduzieren. Es darf kein elementares Chlor zur Bleiche eingesetzt werden. Was den Faserrohstoff betrifft, schreibt die Europäische Blume kein Altpapier vor. Für Primärfasern wird die „Gewährleistung einer nachhaltigen Forstwirtschaft“ verlangt, aber nur 15 % müssen zertifiziert sein ohne Vorgabe bestimmter Zertifizierungssysteme. Damit ist die Europäische Blume unter dem Aspekt der Ressourcenschonung kein ausreichendes Kennzeichen für eine ökologische Papierbeschaffung.

Vergabe
Durch die nationalen Umweltzeichen-Vergabestellen, in Deutschland durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., RAL.

Weitere Informationen: www.eco-label.com/german/







Eugropa

Eugropa




Anforderungen
Das EUGROPA-Zeichen tragen Papiere, die mindestens 75 % Altpapier aus bereits gebrauchtem Altpapier und Remittentenware (Reklamationen, Überschuss) enthalten. Fabrikabfälle sind nicht eingeschlossen. Für die restlichen 25 % ist der Einsatz von Primärfasern erlaubt – ohne weitere Spezifizierung.

Vergabe
Durch den Europäischen Verband der Papiergroßhändler.

Weitere Informationen: www.eugropa.com






Forest Stewardship Council (FSC)


Forest Stewardship Council (FSC)





Anforderungen
Das FSC-Zeichen können Hölzer und Holzprodukte aus ökologischer und sozial verantwortlicher Waldwirtschaft tragen. Speziell für Papier gibt es drei Zeichen: Das bedeutsamste ist „FSC-Pure“ , dieses verlangt den Nachweis, dass die Primärfasern aus FSC-zertifiziertem Holz hergestellt sind. Das Zeichen „FSC-recycled“ schreibt 100 % Altpapier vor ohne jede weitere Vorgabe hinsichtlich Chemikalieneinsatz wie dies der Blaue Engel verlangt. Das dritte Zeichen „FSC-mixed“ erlaubt in festgelegten Anteilen die Mischung von Primärfasern und Sekundärfasern. Praxisrelevant ist derzeit allein das „FSC-Pure“- Zeichen, das in der Regel auch gemeint ist, wenn von „FSC-Papier“ gesprochen wird. Es steht für ein reines Primärfaserprodukt und hat gegenüber allen anderen Papieren aus Holz den einzigen Vorteil, dass die Holzquelle zertifiziert ist. Alle sonstigen Umweltbelastungen werden nicht betrachtet. Daher ist das FSC-Zeichen nur für die Auswahl bei Primärfaserpapieren geeignet und kein dem Blauen Engel vergleichbares, umfassendes Umweltzeichen.
Bei der Vergabe des FSC-Labels für Recycling-Papier wird allein die Wiederverwendung der Fasern berücksichtigt, nicht jedoch die Gesamtbelastung der Umwelt im Produktionsverfahren. FSC Deutschland setzt sich daher dafür ein, dass Umweltanforderungen im Produktionsprozess auch in die weltweiten Regelungen des FSC aufgenommen werden. Maßstab für diese wichtige Pionierarbeit sollen die Standards des Blauen Engels sein.

Vergabe
Der FSC zertifiziert nicht selbst, sondern bevollmächtigt unabhängige Zertifizierungsorganisationen, die kontrollieren, ob die FSC-Prinzipien eingehalten werden. Der FSC überprüft einmal jährlich die Zertifizierungsorganisationen darauf, ob sie die Arbeit im Sinne des FSC ausführen. Holzprodukte durchlaufen vom Wald bis zum Endverbraucher mehrere Stationen und damit verbunden mehrere Eigentumsverhältnisse. Entscheidend für die FSC-Zertifizierung ist, dass alle Eigentümer innerhalb der Produktkette ("COC - Chain of Custody") zertifiziert sind. Wichtige Elemente der Prüfung sind der Nachweis der Holzherkunft, eine Mengenplausibilität und die Sicherstellung, dass zertifiziertes Holz nicht unzulässig mit unzertifiziertem Holz vermischt wird.

Weitere Informationen: www.fsc-deutschland.de






Nordischer Schwan
Nordischer Schwan



Anforderungen
Das skandinavische Umweltzeichen kennzeichnet Papiere, die niedrigere Umweltbelastungen beim Energie-, Wasser- und Chemikalieneinsatz verursachen als durchschnittlich bei der Papierherstellung. Der Einsatz von Sekundärfasern wird nicht verlangt. Der Rohstoff Holz muss zu mindestens 20 % aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammen – wobei unterschiedliche Zertifizierungssysteme zugelassen sind – oder zu 75 % aus Altpapier, Durchforstungs- oder Sägerestholz bzw. eine Kombination aus beiden. Das übrige Holz kann aus Primärwäldern stammen. Damit leistet der Schwan keinen ausreichenden Beitrag zum Waldschutz und bietet in erster Linie eine Orientierung hinsichtlich unterschiedlicher Primärfaserpapiere.

Vergabe
Durch die nationalen Umweltzeichenstellen in Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island.

Weitere Informationen: www.svanen.nu