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  • Kann ich bei recyclingflyer.de auch meine Flyer designen & layouten lassen?


    Ja, auch das ist möglich. Gerne erstellen wir Ihnen gemäß Ihren Vorgaben ein komplettes Layout. Wir benötigen von Ihnen alle Informationen, die auf dem Flyer enthalten sein sollen. Zusätzlich wenn vorhanden Fotos und Logos.

    Für ein individuelles Angebot nutzen Sie bitte unser Anfrage-Formular!

  • Wie gut ist Recyclingpapier für den Laserdruck geeignet?


    Laserdrucker besitzen eine fünf- bis zehnfach höhere Druckgeschwindigkeit als mechanische Schnelldrucker. Entsprechend hoch sind die funktionalen Anforderungen der Be- und Verdruckbarkeit, denen die dabei eingesetzten Papiere gerecht werden müssen. Hierbei sollten zuerst die Anforderungen des elektrofotografischen Druckprinzips erfüllt werden bezüglich Oberflächenbeschaffenheit, Wärmebeständigkeit und der Staubanhaftung. Wichtig für eine problemlose Verarbeitung sind dabei Punkte wie: Glätte (Rauigkeit); Steifigkeit; Rollneigung; Feuchtigkeitsgehalt; elektrostatisches Verhalten; Dimensionsstabilität; Tonerhaftung; Lesbarkeit und Auflösungsvermögen. Weitere wichtige Kriterien sind: Formatgenauigkeit; rechtwinkliger Schnitt und Staubarmut. In den Normen, die für Kopierpapiere aufgestellt wurden, sind diese Kriterien weitgehend berücksichtigt. Büropapiere mit dem Blauen Engel sind uneingeschränkt Laserdruck-geeignet.

  • Wie alterungsbeständig ist Recyclingpapier?


    In diesem Jahr riet der Deutsche Städtetag seinen Mitgliedern, generell alterungsbeständige Papiere zu verwenden, die der internationalen Norm ISO 9706 ensprechen. Hierbei handelt es sich um die höchste Alterungsklasse, die eine Papierhaltbarkeit von vielen hundert Jahren verlangt und Recyclingpapiere von vornherein ausschließt. Das Umweltbundesamt hält diese Empfehlung nicht für sachgerecht. Papiere nach ISO 9706 eignen sich für die Langzeitarchivierung, vor allem für die Aufbewahrung einmaliger historischer Dokumente wie Staatsverträge. Eine solche Langzeitarchivierung ist jedoch nur in sehr seltenen Fällen erforderlich. Nach Meinung des Umweltbundesamtes legt bereits die deutsche Norm DIN 6738 ausreichende Anforderungen an die Papierhaltbarkeit fest. Anders als die ISO 9706 schließt sie DIN Recyclingpapiere jedoch nicht von vornherein aus. Mit gutem Grund, denn mittlerweile erfüllen zahlreiche Recyclingpapiere bereits die hohen Anforderungen der Lebensdauerklasse mit der Bezeichnung 12.80 innerhalb der DIN 6738: Das bedeutet, daß diese Recyclingpapiere bei einer üblichen Archivierung eine geschätzte Haltbarkeit von mehreren hundert Jahren erreichen. Noch vor wenigen Jahren konnte man nur von einer Lebensdauer von bis zu 30 Jahren ausgehen. In der DIN 6738-92 werden strenge Kriterien festgelegt, die Papier erfüllen muss, um sich alterungsbeständig nennen zu dürfen. Recyclingpapier erfüllt die hohen Anforderungen dieser Norm, wie ein Zertifikat der Technischen Universität Darmstadt belegt und können bei sachgemäßer Behandlung eine Lebensdauer von einigen hundert Jahren erreichen.

  • Gibt es beim Recyclingpapier eigentlich Unterschiede?


    Nur Recyclingpapiere mit dem blauen Engel erfüllen die ökologisch zentralen Anforderungen von 100% Altpapier mit mindestens 65% Anteil niedriger und mittlerer Sorten. Extrem helle Recyclingpapiere ohne Engel sind aus ausgelesenen Altpapieren bester Qualität hergestellt und entziehen dem Produktionskreislauf wichtige Altpapiersorten.

  • Kann ich dem Label "Der Blaue Engel" vertrauen?


    Der Blaue Engel kann als sichere Orientierung beim Kauf von Recyclingpapier dienen und wird vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt vergeben. Unabhängig davon optimiert die Jury Umweltzeichen die Kriterien zur Vergabe des Blauen Engel turnusmäßig.Erst nach Beteiligung des Umweltbundesamtes und der Länderumweltministerien schließt der RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung, ehemals Reichsausschuss für Lieferbedingungen) nach Prüfung der eingereichten Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit und evtl. der Ergebnisse von Prüfinstituten den Zeichenbenutzungsvertrag ab. Bei Missbrauch erfolgt eine Abmahnung, bei Verstößen gegen die Vergabegrundlagen kann das Zeichen entzogen werden.

  • Ist Recyclingpapier teurer als Frischfaserpapier?


    Recyclingpapiere sind in der Regel günstiger als vergleichbare Frischfaserpapiere, da bei der Produktion auf die teure Zellstoffgewinnung verzichtet werden kann. Über längere Zeiträume betrachtet galt bisher die Faustformel: Bei Recyclingpapier lassen sich gegenüber Primärfaserpapier ca. 10% sparen.
    Allerdings zahlt der Kleinkunde für Recyclingpapier häufig genauso viel wie für Frischfaserpapier, da die Nachfrage nach Recyclingpapier geringer ist.

    Wenn ein Schreibwarenladen eine Palette (100.000 Blatt) Frischfaserpapier bestellt, aber nur einen Karton Recyclingpapier, bekommt er bei der geringen Menge natürlich keinen so guten Preis. Für den Kunden wird das Recyclingpapier dann entsprechend teurer.

  • Ist die Umweltbelastung durch die Faserwäsche zur Herstellung von Recyclingpapier nicht höher als die Herstellung von Primärfaserpapier?


    Beim Deinken werden erheblich weniger und umweltverträglicher Chemikalien eingesetzt als bei der Gewinnung von Zellstoff. Das Verfahren trägt entscheidend dazu bei, das Abfallaufkommen zu reduzieren, weil die Aufbesserung der Faserqualitäten den Einsatz großer Mengen unterer Altpapiersorten ermöglicht, die sonst beseitigt werden müssen. Die ca. 10 bis 15% Reststoffe aus Druckfarben, mineralischen Füllstoffen und Faserbruchstücken werden zur Energiegewinnung verbrannt und z.B. als Zuschlagstoff in der Bauindustrie genutzt.

  • Wie gut ist Recyclingpapier für den Inkjetdruck geeignet?


    Bei der heutigen Qualität von Recyclingpapier kommen verlaufene Druckbilder wie früher nicht mehr vor. Für Recyclingpapiere mit dem "Blauen Engel" ist 100 % Druckertauglichkeit gewährleistet.

    Sämtliche Büropapiere mit dem Blauen Engel erfüllen diese Anforderungen und sind damit inkjet-geeignet. Jene Unternehmen, die mit Tintenstrahldruckern arbeiten, äußern sich durchweg positiv zur Verwendung von Recyclingpapier. Karstadt bestätigt, dass auch Farbdrucke einwandfrei gelingen. Bei der Hamburg Mannheimer kam die EDV-Abteilung nach Tests zu dem Ergebnis, dass das Recyclingpapier mit dem "Blauen Engel" optimal für Tintenstrahldrucker sei, weil die Farbe nicht verläuft. Spezielle Inkjet-Papiere, wie sie früher empfohlen wurden, sind nicht notwendig.

  • Wie entstehen die verschiedenen Weiße-Grade?


    Verbraucht man mehr Chemie für weißeres Recyclingpapier? 
    Der Weiße Grad des Papiers wird durch den Rohstoffeintrag gesteuert.
    So bestehen unsere 60er und 70er Weiße so wie die farbigen Papiere zu 100% aus sortierter Haushaltssammelware, also einer unteren Altpapiersorte.
    Für höhere Weißen wie 80er und 90er Weiße werden im Rahmen der Kriterien des Blauen Engels Altpapiere mittlerer und höherer Sorten hinzugesetzt um die höhere Weiße zu erreichen.
    Ein Mehrverbrauch an Chemikalien ist nicht nötig.

  • Kann man mit Recyclingpapier kopieren?


    Einwandfrei. Die Verwendung von Recyclingpapier führt weder zu einer erhöhten Staurate noch zu einer Verstaubung im Kopiergerät, wie zahlreiche Prüfungen von unterschiedlichen Einrichtungen bestätigen. Auch Stiftung Warentest prüfte bereits 1995 die Qualitätseigenschaften von neun verschiedenen Recyclingpapieren. Alle Papiere wurden mit dem Gesamturteil "gut" ausgezeichnet. Wie die Experten herausfanden, stand die Verstaubung nicht in Zusammenhang mit der Art, sondern mit der Verarbeitung des Papiers der einzelnen Hersteller. Staub entsteht dann, wenn die Papierkanten nicht sorgfältig geschnitten werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf Kopiergeräte mit dem "Blauen Engel" achten, die eine problemlose Verarbeitung von Recyclingpapier garantieren.
    Vorurteile sind darauf zurückzuführen, dass die ersten Recyclingpapiere tatsächlich wegen Unreinheit für manche Verwendungen ungeeignet waren, bzw. in Druckern und Kopiergeräten häufig Papierstau verursachten. Doch durch zahlreiche Verbesserungen sind Recyclingpapiere und konventionelle Papiere heutzutage in ihrer Qualität als praktisch gleichwertig zu betrachten.

  • Ist das Ergebnis optisch weniger gut, wenn man mit Recyclingpapier arbeitet?


    Nach ausführlichen Prüfungen der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfungbestand) besteht bezüglich der Lesbarkeit kein Unterschied zwischen Recycling- und Frischfaserpapier. Auch die Unternehmensvertreter beschreiben die Bildqualität der Kopien und Ausdrucke auf Recyclingpapier als durchweg sehr gut. Bei mehrmaligen Tochterkopien baut jede Vorlage ab gegenüber dem Original, das gilt aber ebenso für Primärfaserpapier. Der geringere Kontrast des Recyclingpapiers wird durch entsprechende Belichtungseinstellung berücksichtigt. Neuere Kopierer verfügen über eine automatische Regulierung, die den dunkleren Hintergrund als weiß definiert.

  • Ist die Produktpalette aus Recyclingpapier vielfältig genug?


    Ein Blick in die Liste der Produkte mit Blauem Engel zeigt: Im Büro, beim Schreiben, in der Schule, und im Hygienebereich gibt es keinen Papierbedarf, für den es nicht Produkte aus Recyclingpapier gibt. Die Ausnahmen betreffen Spezialpapiere mit nur sehr geringem Verbrauch (z.B. Thermo-Faxpapiere, Fotopapiere.)

  • Sind chlorfrei gebleichte Primärfaserpapiere nicht schon Umweltschutz genug?


    Der einzige Pluspunkt chlorfrei gebleichter Papiere besteht darin, dass auf den umweltbelastenden Schritt der Chlorbleiche verzichtet wird. Altpapier wird konsequent ohne Chlor aufbereitet. Die daraus hergestellten Recyclingpapiere schneiden gesamtökologisch deutlich besser ab als jede Primärfaserqualität.
    Durch Papierbleichung mit schwer abbaubaren Chlorverbindungen werden Mensch und Natur, besonders die Gewässer, belastet.